SPD will Bäderlandschaft erhalten

Für die SPD ist das Bäderkonzept Chance als auch Gefahr zugleich. Die SPD setzt sich für eine Variante der kurzen Wege ein.

Freitag, den 25. April 2014 | Pforzheim - Autor: Frederic Striegler

Titelbild zu SPD will Bäderlandschaft erhalten

„Nur wenn wir es schaffen, auch im Innenstadtbereich ein attraktives Angebot für Jung und Alt anzubieten, werden alle vom neuen Bäderkonzept profitieren können“, so der Kreisvorsitzende der SPD Frederic Striegler.

„Wir wollen kurze Wege haben in unserer Stadt“, ergänzt Stadträtin Jacqueline Roos, „damit das so bleibt, ist es für junge und ältere Bürgerinnen und Bürger von enormer Bedeutung, dass Einrichtungen wie das Emma-Jäger-Bad nicht verdrängt werden. Auch die historische Bedeutung dieses Bades ist es wert, genauer über eine Sanierung, statt über einen Abriss, nachzudenken.“

Das Themen Schulsport und Vereinssport bleiben davon nicht unberührt. „Aktuell finden im Emma-Jäger-Bad der Unterricht von Schulklassen aus 13 Schulen und das Training von sieben Vereinen statt“, so Julika Bauer, Kandidatin für den Gemeinderat. „Es muss daher auch gewährleistet werden, dass der Unterricht weiterhin problemlos - auch für die in der Innenstadt liegenden Schulen - absolviert werden kann“, so weiter Julika Bauer.


„Nun hat sich unser Eindruck vom Januar mehr als bestätigt. Es soll scheinbar zu einer Konzentration der Bäder kommen, ohne an die Folgen für die Innenstadt und die anliegenden Schulen zu denken“, so weiter der örtliche SPD-Chef. „Das lehnen SPD und die Mehrheit der SPD-Fraktion in aller Deutlichkeit ab!“ Vielmehr spricht sich die SPD für den Erhalt der Bäderlandschaft in allen Stadtteilen aus. „Das ist es, was unsere Stadt so lebenswert macht,“ schließt Ralf Fuhrmann, stellvertretender Fraktionsvorsitzender der SPD.

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